Bei diesem landwirtschaftlichen Anwesen befindet sich das Wohngebäude im vorderen, die Stallungen im hinteren Bereich. Ursprünglich wurde das Wohnhaus nach einem Brand im Jahr 1960 neu errichtet.
2025 erfolgte eine umfassende Sanierung, insbesondere im Dachgeschoss: Das Dach wurde neu aufgebaut, der Dachstuhl um eine Firstpfette sowie zwei Gauben ergänzt und vollständig erneuert. So konnte im Obergeschoss Wohnraum dazu gewonnen werden.
Im Zuge des Umbaus erhielt die Südseite eine großzügige, zeitgemäße Fensterfront bis unter den Giebel. Auch sämtliche weiteren Fenster sowie die Haustüre wurden erneuert.
So entstand – ebenso durch die Umgestaltung der Fassade – ein modernes, energetisch saniertes Wohnhaus, das seine Tradition bewahrt. Die teilweise geschindelte Fassade nimmt außerdem Bezug auf regionaltypische Elemente.
Viel Glas, ein offener Balkon sowie großzügige Wohnräume im Obergeschoss verleihen dem Bauernhaus ein völlig neues Wohngefühl. Dabei griffen die Bauherren mit viel Feingefühl bestehende Elemente bewusst auf. So sind die feine Umrandung der neuen Fenster sowie die Haustüre im charakteristischen Rot der Fensterläden am Stallgebäude gehalten. Und aus dem ursprünglichen Balkon wurde ein großzügiger Freisitz ohne klassisches Geländer. Schwere Pflanztröge mit Olivenbäumen und Gräsern bilden hier die Begrenzung.
Vor dem Umbau bestand das obere Stockwerk dieses Bauernhauses aus neun Zimmern. Die Decke war geschlossen, unmittelbar unter der Schräge befand sich ein Dachboden, in dem man nicht aufrecht stehen konnte. Die Bauherren wollten diese kleinteilige Struktur grundlegend verändern und entwickelten deshalb ein völlig neues Raumkonzept. Die Decke wurde entfernt und machte einem hohen, nach oben offenen Raum mit beeindruckender Galerie Platz. Das Geländer aus Glas und die große Fensterfront schaffen zusätzlich Weite und Licht. Die Dachschräge wurde verputzt und mit Altholzbalken als gestalterischen Elementen akzentuiert. Zwei Gauben bringen das großzügige Raumgefühl auch in die angrenzenden Zimmer.
Für die Erneuerung des Daches wurden sämtliche Elemente einschließlich der Gauben vorgefertigt und bereits vollständig gedämmt. So konnten sie direkt auf der Baustelle montiert und das Dach schnellstmöglich wieder geschlossen werden. Das war besonders wichtig, da das Erdgeschoss während der Bauphase weiterhin bewohnt war.
Den Bauherren war Verschattung und Schutz vor Fliegen besonders wichtig. Deshalb haben alle Fenster eine Ausstattung mit Jalousien und Insektenschutzgitter. Die dezenten Systeme sind in die Rollläden integriert und lassen sich flexibel auf die gewünschte Höhe schieben. Auf Vermittlung von HOLZBAU MOHR verbaute die Schreinerei Breyer aus Heimenkirch in der großen Fensterfront zudem einen Schrägraffstore, der seine Lamellen auffächert. Damit lässt sich die Verschattung der außergewöhnlich großen und teils sogar schrägen Fensterfläche individuell regulieren. Für angenehme Temperaturen an heißen Sommertagen sorgt zusätzlich die Fußbodenheizung, die auch zum Kühlen genutzt werden kann.
Die Kunststofffenster erhielten innen und außen unterschiedliche Farbtöne: Außen sorgt eine Acrylcolor-Schicht, innen eine Folierung für die gewünschte Optik. Beide Farben stammen aus der Farbpalette von Waldland Fenster & Türen, Produktpartner von HOLZBAU MOHR.
Uns war es wichtig, mit Handwerksbetrieben aus der Region zusammenzuarbeiten. Unsere Wahl fiel auf HOLZBAU MOHR, weil wir ein Unternehmen mit entsprechender Schlagkraft und Manpower gesucht haben, das eine Sanierung in dieser Größenordnung zuverlässig umsetzen kann. Die betriebseigene Abbundanlage war für uns ein weiterer Pluspunkt in puncto technischer Ausstattung.
Ganz besonders bewährt hat sie sich, als wir erfuhren, dass der Einbau von Gauben genehmigungsfrei wurde. Diese Möglichkeit wollten wir spontan nutzen. Zu diesem Zeitpunkt war die Planung jedoch schon abgeschlossen und das Dach quasi in Produktion. Und trotzdem war es für HOLZBAU MOHR noch möglich, kurzfristig zwei Gauben in die Planung und Fertigung zu integrieren. Wir sind sowohl mit der Zusammenarbeit als auch mit dem Ergebnis rundum zufrieden und entscheiden uns bei zukünftigen Projekten sicher wieder für HOLZBAU MOHR.Familie S.
Umbau und Sanierung im Bestand verlangen immer, mit den vorhandenen Gegebenheiten zu planen. Wasseranschlüsse beispielsweise sind bereits festgelegt. Dies fordert dazu heraus, Kompromisse zu finden und gleichzeitig unterschiedliche Möglichkeiten auszuloten.
Wir haben deshalb viele Skizzen angefertigt und Varianten direkt vor Ort mit Markierungsspray ausprobiert. Wenn man immer wieder neu denkt und verschiedene Lösungen durchspielt, gelangt man letztlich zu dem, was sich persönlich stimmig anfühlt.Familie S.
HOLZBAU MOHR
Theodor Mohr GmbH
Hauptstraße 2
88167 Stiefenhofen
Allgäu