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Einfamilienhaus in Niederstaufen

Effizienzhaus 55
in regionaltypischer Architektur

Effizienz- haus 55
in regional- typischer Architektur

  • Dieses freistehende Effizienzhaus wurde bewusst mit vielen Elementen in Sichtholz gestaltet. Dadurch greift es regionale Stilmerkmale auf – beispielsweise mit den Schindeln aus Lärchenholz.
  • Eine Blumenwiese säumt den Eingang, auf der Südseite bildet ein naturnaher Garten einen fließenden Übergang von der Holzterrasse zur angrenzenden Wiese. Diese Details betonen den ländlichen und naturverbundenen Stil dieses Neubaus.
  • Für Nachhaltigkeit sorgt nicht nur die Holzbauweise des Gebäudes, sondern auch die dezent gestaltete Photovoltaikanlage. Mit schwarzen Platten und Leisten bedeckt sie die Dachfläche, ohne groß aufzufallen, farblich abgestimmt zu den Fenstern.

  • Gleichzeitig wird hier Bodenständigkeit mit moderner Technik kombiniert. Als Smart-Home konzipiert weist dieses Gebäude einige Raffinessen auf, die Wohnen vereinfachen. 

HAUSDATEN

  • Kategorie: Neubau
  • Baujahr: 2023
  • Bauort: Niederstaufen
  • Wohnfläche: ca. 125,53 m²
  • Hausstandard: Effizienzhaus 55
  • Fundament:
    160 mm druckfeste Perimeterdämmung unter Bodenplatte / 
    250 mm Bodenplatte aus WU-Beton C25/30
  • Außenwände: 200 mm Holzständer mit Zellulose-Einblasdämmung / 
    60 mm Putzträgerdämmplatte / 
    60 mm gedämmte Installationsebene
  • Fassade:Silikonharz Außenputz mit zweifachem Anstrich im EG / 40 mm Unterkonstruktion zur Hinterlüftung / 
    24 mm Schindelschalung / 
    Holzschindeln in 2,5-facher Deckung
  • Geschossdecke:Geschossdecke EG-OG: Holzbalkendecke 220 mm in Sichtqualität mit 26 mm Sichtschalung
    Zwischendecke Dachboden: Holzbalkendecke 160 mm, nicht sichtbar ausgeführt
  • Dach:
    200 mm Sparren mit Einblasdämmung / 
    60 mm Holzfaser Aufdachdämmplatte / 24 mm Sparschalung / 19 mm Sichtschalung (Nut und Feder) im Vordachbereich
  • Energie: Luftwärmepumpe mit Fußbodenheizung /
    Zentrale Lüftungsanlage von BluMartin /
    PV-Anlage mit Batteriespeicher
  • Fenster:
    Holz-Alufenster HA92 Linea Fichte von Waldland

Welche Voraussetzungen lagen vor, welche besonderen Wünsche hatten die Bauherren?

Das Grundstück ist für den Bau eines freistehenden Hauses ausgesprochen schmal. Ursprünglich geplant war hier nämlich eine Doppelhaushälfte. Letztlich entstand jedoch ein freistehendes Haus mit einer Breite von 7 m x 12 m Länge und großem Carport. Weil das Gebäude symmetrisch wirken sollte, achteten die Bauherren auf eine gleichmäßige Verteilung der Fenster.

Außerdem war ihnen wichtig, dass innen und außen die Entscheidung für Holzbauweise spür- und sichtbar bleibt. Holzdecken und -fenster erzeugen eine warme und gemütliche Atmosphäre. Schindeln und ein Holzbalkon machen das Haus einladend. Eine Besonderheit ist hier, dass der Balkon ohne Stützen auskommt, indem die tragenden Balken in den Innenraum durchlaufen. Dadurch wirkt er besonders frei und luftig. Die Schindeln fertigte und brachte der Oberstaufener Schindelmacher Stephan Waltner in Handarbeit an. Sie sind ebenso wie auch das andere verbaute Holz naturbelassen und unbehandelt.

Da die Bauherren sehr technikaffin sind und selbst programmieren können, ist das Gebäude mit Smart-Home ausgestattet – von der Haustür mit Gesichtserkennung über eine vollautomatisierte Lichtsteuerung bis zur Katzenklappe, die sich per App steuern lässt.

Des Weiteren sind beispielsweise die Jalousien mit dem Feuermelder gekoppelt: Im Brandfall würden sie automatisch hochfahren. Ansonsten öffnen und schließen sie sich angepasst an die Helligkeit im Raum.

Was schätzt ihr an HOLZBAU MOHR?

HOLZBAU MOHR legt Wert auf Nachhaltigkeit. Das zeigt sich nicht nur in der Holzbauweise, sondern auch bei der Auswahl der weiteren Baumaterialien. Das passte sehr gut zum Anspruch, unser Haus aus natürlichen Materialien zu bauen. Außerdem suchten wir einen Partner, der für bodenständiges und ehrliches Handwerk steht. Die über hundertjährige Tradition von HOLZBAU MOHR hat uns ebenfalls angesprochen. Der ruhige Umgangston miteinander und auf der Baustelle sorgte für eine sehr angenehme Zusammenarbeit.

Welche Tipps könnt ihr Bauherren weitergeben, die Ähnliches planen?

Bei uns entstanden manche Wünsche erst während der Bauphase. Dann ist es gut, finanzielle Reserven zu haben. Es hat sich außerdem bewährt, bei der Elektrik mehr Leerrohre einzuziehen, als wir unmittelbar benötigt haben. So konnten wir auf der Terrasse beispielsweise noch eine Überwachungskamera nachrüsten. Die Entscheidung für ein Smart-Home begeistert uns ebenfalls nachhaltig: Alles lässt sich per App steuern bzw. ist automatisiert – eine ausgeklügelte Technik und KI machen vieles einfacher!

Weitere Eindrücke

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HOLZBAU MOHR
Theodor Mohr GmbH

Hauptstraße 2
88167 Stiefenhofen
Allgäu

Tel. +49 (0) 8383 7174
info@holzbau-mohr.de