Das Haus ist bereits ab dem Keller ein Massivholzbau, der im Hangbereich durch eine Sockelabdichtung geschützt wird. Das Erdgeschoss ist barrierefrei gestaltet.
Während der Bauphase konnte der Bauherr nur einmal im Monat vor Ort sein, so dass Planungsgespräche sehr verdichtet bzw. über Distanz stattfinden mussten.
Ähnlich wie später bei der Gestaltung der Außenanlage sollten vorhandene Ressourcen genutzt werden: Es wurden regionale Materialien verwendet und ausschließlich Handwerker aus dem Umkreis beauftragt. Die Schindeln für die Fassade entstanden aus einer 120 Jahre gewachsenen Lärche aus der Umgebung. Ihre Verarbeitung ist zufälligerweise sogar Teil einer Fernsehreportage.














Bei der Inneneinrichtung stammt der Kaminofen aus Walzstahl beispielsweise von der Ofenmanufaktur Kohler aus Kisslegg.
Der Bauherr kannte aus seinem Elternhaus die wohnliche Atmosphäre eines Holzhauses und entschied sich deshalb für Massivholzbauweise mit einer 12 cm dicken tragenden Wand aus Kreuzlagenholz in Kombination mit einer Holzbalkendecke. So lässt sich im Vergleich zum Holzrahmenbau der Anteil an Kunstharz senken.
Ein Sichtdachstuhl, Parkettböden und Holz-Alu-Fenster tragen ebenfalls zu Wärme und Gemütlichkeit bei. Ein besonderer Wunsch war außerdem, ein Fenster im Treppenhaus über Geschosshöhe einzubauen, damit mehr Tageslicht einfallen kann. Beim Grundriss sollten genügend Schlafzimmer für Besuch eingeplant werden.



Tatsächlich hatten wir gleich beim ersten Gespräch mit HOLZBAU MOHR ein sehr gutes Gefühl. Gerade weil wir nicht vor Ort waren und schlüsselfertig bauen wollten, war das für uns eine sehr wichtige Grundlage.
Auch die ausgezeichnete Vernetzung mit anderen Gewerken aus der Umgebung sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Dass alle Planungsgespräche direkt mit denjenigen Handwerkern stattfinden, die auch für die Umsetzung zuständig sind – ohne den Umweg über einen Architekten, hat vieles vereinfacht.Familie S.
Im Alltag profitieren wir immer wieder davon, die Lage der Waschküche durchdacht zu haben: Ein eigener Zugang führt nach draußen. Der Balkon schafft genau hier eine überdachte Fläche, um Wäsche zu trocknen.
Außerdem hat es sich bewährt, eine Überdimensionierung der Photovoltaikanlage zu vermeiden. Hohe Investitionskosten, die sich wirtschaftlich nicht rechnen, konnten wir so vermeiden.Familie S.


