Bei der energetischen Sanierung eines über 100 Jahre alten Allgäuer Bauernhofs entstand ein Mehrfamilienhaus mit drei eigenständigen Wohneinheiten. Dabei sollten Tradition und Bodenständigkeit unbedingt bewahrt werden.
So wurden traditionelle Elemente des Allgäuer Bauernhauses bei der behutsamen Modernisierung aufgegriffen: Sprossenfenster mit Fensterläden aus Holz, ergänzt durch Kniestockfenster und Rauten im Dachgeschoss, ein Sichtdachstuhl und eine schmucke Fassade aus naturbelassener Lärche prägen das neue Erscheinungsbild. Das einheitlich gewählte Holz schafft Harmonie. Die Gliederung der Fassade erfolgt durch Schindeln, einen Leistenschirm sowie waagrechte, offene Rhombusleisten und verleiht dem Gebäude natürlichen Charme. Vor dem Haus runden ein Bauerngarten sowie Streuobstwiesen das stimmige Bild ab.
Das landwirtschaftliche Anwesen besteht aus einem Wirtschafts- und einem Wohngebäude. Ziel war es, das Wohngebäude mit hochwertigen und natürlichen Materialien vollständig zu dämmen, das baufällige Dach zu erneuern sowie drei eigenständige Wohneinheiten zu schaffen. Ursprünglich führte nämlich vom Haupteingang aus zentral eine große Treppe zu den verschiedenen Zimmern und Stockwerken. Da der Baustil eines Allgäuer Bauernhaues beibehalten werden sollte, wurde bewusst auf den Einbau von Gauben verzichtet. Dennoch sollte das Dachgeschoss möglichst hell werden. Dachfenster sowie eine großzügige Fensterfront Richtung Süden ergänzen die traditionellen Kniestock- und Rautenfenster. So ist der großzügige Wohnraum selbst im Winter lichtdurchflutet. Eine zweite Ebene, erreichbar über eine Holztreppe, schafft einen zusätzlichen, besonders gemütlichen Bereich direkt unter dem Dach.
Außerdem war es den Bauherren wichtig, regionale Materialien zu verwenden. Ein besonderes Highlight sind hier die angebrachten Schindeln. Sie fertigte der Oberstaufener Stephan Waltner aus dem Holz einer Lärche, die in der Nähe von Lindenberg wuchs. Ebenso wie alle anderen Fassadenelemente sind sie vollkommen unbehandelt und dürfen verwittern.







Die Zusammenarbeit war zu jeder Zeit zuverlässig und unkompliziert – auch nach Abschluss der Sanierungsarbeiten.
Wir legen Wert auf bodenständiges und qualitativ hochwertiges Handwerk, das haben wir bei HOLZBAU MOHR gefunden. Auch komplexe Gegebenheiten wurden geschickt und flexibel gelöst: So ersetzte beispielsweise im Dachgeschoss südseitig eine neue Holzständerwand das alte Mauerwerk. Auf diese Weise gelingt es, die Last, die die Firstpfette trägt, an den Fenstern direkt darunter vorbeizuleiten.
Das menschliche und offene Miteinander, sowohl in Kontakt mit uns Bauherren als auch im Team untereinander, hat den gesamten Sanierungsprozess angenehm gestaltet. Wir können HOLZBAU MOHR uneingeschränkt weiterempfehlen!Familie W.
Wenn Fenster, die Dämmung und die Fassadenverkleidung möglichst aus einer Hand kommen, reduzieren sich Reibungsverluste an diesen sensiblen Punkten deutlich.
Sehr hilfreich war für uns auch die Vorauswahl rundum Fenster und Türen. Diese Reduzierung bei der Bemusterung haben wir als entlastend erlebt. Außerdem konnten wir sicher sein, dass wir hochwertige Produkte auswählen. Zusätzlich empfanden wir die Einbindung eines Architekten als großen Gewinn.Familie W.

