Beitrag von Marianne Thommel
Vielfalt, Teamgeist und Handwerk – HOLZBAU MOHR lebt modernes Handwerk
Vielfalt, Teamgeist und Handwerk – HOLZBAU MOHR lebt modernes Handwerk
Vielfalt im Team, moderner Holzbau und eine praxisnahe Ausbildung: Bei HOLZBAU MOHR lebt man Teamkultur, schätzt Unterschiedlichkeit, zieht junge Holzliebhaber an und zeigt, wie das Zimmererhandwerk in einer anspruchsvollen Arbeitswelt funktionieren kann.
Teamkultur und Zusammenhalt
HOLZBAU MOHR steht für eine lebendige Teamkultur: Ältere und Jüngere, erfahrene Profis und Lehrlinge arbeiten gemeinsam an anspruchsvollen Projekten. Männer und Frauen, Neulinge im Betrieb und langjährige Mitglieder tauschen sich aus und ziehen an einem Strang. Dabei stehen der Rohstoff Holz und das Handwerk im Mittelpunkt, alle verbunden durch gemeinsame Werte und die Identifikation mit einem über 100 Jahre alten Familienunternehmen, das die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer jeweiligen Persönlichkeit weiter gestalten.
Mehr zu unserer Historie.
Das HOLZBAU MOHR-TEAM in Zahlen
Über 100 Jahre Erfahrung – vom Lehrling bis zum Meister und Bautechniker
Alter – von 16 bis 57 Jahren
Betriebszugehörigkeit – von 1 Jahr bis 48 Jahren
18 Männer und 3 Frauen
Frauen im Zimmererhandwerk: Wachstum im HOLZBAU MOHR-Team
Dass das Handwerk an sich Zulauf hat und zunehmend Frauen das Zimmererhandwerk ergreifen, ist auch im Team bei HOLZBAU MOHR spürbar. Die Mitarbeiterzahl wächst kontinuierlich und seit zwei Jahren bereichert Melissa die Truppe. Sie ist eine von sechs Azubis bei HOLZBAU MOHR. Während der Frauenanteil unter den Auszubildenden im Zimmererhandwerk im Jahr 2020 bei 2,4 Prozent lag, ist die Quote 2024 auf über 6 Prozent angestiegen, so eine Erhebung des Branchenverbandes Holzbau Deutschland e.V.
Auch Silvia wird nach ihrer Zimmererlehre das HOLZBAU MOHR-Team ab August verstärken – vorwiegend als Assistenz der Geschäftsführung und in der Büroorganisation – mit ihrer Qualifikation sogar als eine der besten in ihrem Handwerksbereich bei Bedarf ebenso auf der Baustelle
Zudem begleitete 2025 eine Zimmererin Jana das HOLZBAU MOHR-Team ein halbes Jahr um Erfahrung zu sammeln.
Modernisierung im Holzbau
Die steigende Frauenquote im Zimmererhandwerk liegt unter anderem an der Veränderung des Berufsbildes: Während früher die rein physische Kraft eine entscheidende Rolle spielte für viele anfallende Arbeiten, schafft heute der technologische Fortschritt andere Voraussetzungen: Kräne, CNC-gesteuerte Fertigung oder das Prinzip des seriellen Sanierens erleichtern den Holzbau enorm. Dennoch ist der Beruf nach wie vor körperlich fordernd – für Frauen und Männer.
Ein Vorurteil, mit dem Frauen auf dem Bau oftmals konfrontiert werden, ist Skepsis – nicht selten von Bauherrenseiten oder anderen Gewerken. Dahinter steht meist die längst überholte Befürchtung, dass Frauen in technischen oder mathematisch orientierten Berufen weniger kompetent seien. Oder es ist schlicht und einfach das immer noch ungewohnte Bild von Handwerkerinnen auf Baustellen. Doch die Praxis zeigt: Talent, Neugier und Teamgeist sind ausschlaggebend.
Mut, Neugier, Holz: Melissas Weg ins Zimmererhandwerk
Nach fast zwei Jahren als Auszubildende bei HOLZBAU MOHR kann Melissa mögliche Bedenken zerstreuen. Sie arbeite zwar in einem männerdominierten Beruf, doch Vorurteile würden ihr kaum begegnen.
Ursprünglich wollte Melissa Bauingenieurwesen studieren und absolvierte deshalb ein Praktikum bei HOLZBAU MOHR. Dort entdeckte sie ihre Leidenschaft für das handwerkliche Gestalten mit Holz.
„Im Laufe meines Praktikums wurde mir klar, dass ich dieses Handwerk lernen wollte. Die abwechslungsreichen Tätigkeiten, das Erleben, was man selbst geschaffen hat, und die Arbeit draußen – das hat mich begeistert. Zum Glück konnte mich HOLZBAU MOHR direkt als Lehrling aufnehmen.“
Sie ergänzt: „Ich halte es nicht für etwas Besonderes, wenn eine Frau das Zimmererhandwerk ausübt. Bei HOLZBAU MOHR war ich von Anfang an selbstverständlich Teil des Teams. So wie jeder Lehrling.“
Melissa veranschaulicht damit, wie Geschlechterklischees aufgebrochen werden, wenn Skills, Neugier und Teamgeist zählen.
Vielfalt und Offenheit: Gemeinsam Zukunft gestalten
Damit ist Melissa eine der 575 weiblichen Auszubildenden für das Zimmererhandwerk in Bayern. Mehr zur Entwicklung des Zimmererhandwerks in Bayern.
Dass diese Zahl kontinuierlich steigt, ist insbesondere offenen Holzbau-Teams zu verdanken, die Vielfalt als Bereicherung erleben. Ebenso leisten Vorreiterbetriebe einen wichtigen Beitrag – wie Holzbau Schmäh am Bodensee, wo unter den Azubis über 30% Frauen sind.
Wie Holzbau Schmäh gezielt mehr Frauen gewinnt.
Und besonders überzeugend sind junge Frauen wie Melissa oder Silvia, die unaufgeregt und selbstverständlich im Zimmererhandwerk tätig sind.
So schreitet Entwicklung voran und trägt dazu bei, dass der Beruf attraktiv bleibt für neue Talente. Denn Vielfalt im Team verbindet Tradition mit Zukunft.
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